Nilgans Hilfe am Rheinufer

Gestern Nachmittag gegen 16 Uhr entdeckten meine Schwester und ich eine verletzte Nilgans. Ihr linker Flügel hing herunter. Das Tier ist glücklicherweise in Begleitung ihres Partners und wird von diesem auch beschützt. Ursprünglich wollte ich meine neue Kamera CANON EOS M6 testen und konnte dies wahrlich direkt tun. Dank der WLAN-Verbindung, die ich direkt zwischen der Kamera und meinem Smartphone aufbauen ließ, konnte ich dem Tierschutz aktuelle Fotos und Videos des verletzten Tieres senden und um Hilfe bitten. Hier wird scheinbarer Technik-Schnick-Schnack auf einmal lebensrettend. Ich werde an dieser Stelle weiter über den Hergang der Situation vor Ort berichten!

7. Mai 2017: Die Polizei wurde von drei Damen bereits benachrichtigt. Wir riefen dann auch beim Tierschutz Siebengebirge an, der uns an den Retscheider Hof weiterleitete. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter kommunizierten wir per whatsapp und den gemachten Videos und Fotos über den Zustand des Tieres. Es ist bewegte sich trotz der Umstände recht vital. Auch ein Aufruf per Facebook nach fachkundiger Hilfe hat in diesem Zeitraum stattgefunden.


8. Mai 2017: Das Nilgans-Pärchen ist immer noch vorort. Nach Rücksprache mit der Naturschule Aggerbogen beobachten wir die Situation weiterhin und bringen erst einmal keine unnötige Unruhe in das Geschehen. Vielleicht arrangiert sich das Tier mit der Verletzung. Das verletze Tier bewegt sich und frisst auch gut. Es jetzt von seinem Partner zu trennen, ist vielleicht keine gute Idee.


9. Mai 2017: Der Nilgans geht es den Umständen entsprechend gut. Sie frist sehr gut und bewegt sich auch sicher trotz hängenden Flügels.


10. Mai 2017: Der Wasserstand des Rheins hat zugenommen, aber den Gänsen geht es soweit gut. Nur die vielen Menschen, kleine wie große, die rücksichtslos die Tiere belästigen, sind furchtbar. Unglaublich, was diese Tiere aushalten müssen! Eltern, die ihre Kinder einfach hinter wehrlosen Tieren hinterher rennen lassen, kann ich einfach nicht verstehen.


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